Mein erster Triathlon – Tipps für das Kopplungstraining

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Die größte Herausforderung eines Triathlons stellt wohl der Wechsel zwischen den verschiedenen Disziplinen dar. Während die Einzeldistanzen für den Alltagssportler zu bewältigen sind, kommt es beim Triathlon darauf an, die Muskelgruppen über einen langen Zeitraum auf verschiedene Art und Weise zu belasten.

Da man im Normalfall nach dem Schwimmen nicht noch eine große Radstrecke zurücklegt oder nach einer Radtour noch eine Runde Joggen geht, ist es enorm wichtig, den Körper und vor allen Dingen das zentrale Nervensystem auf diesen Übergang vorzubereiten.

Dies tut man am besten mit einem so genannten „Kopplungstraining“. Wie das Wort schon sagt, koppelt man zwei Disziplinen im Training aneinander. Man führt sie also ohne Pause direkt hintereinander aus.

Besonders gut kann man den Übergang zwischen Radfahren und Laufen trainieren. Denn beides kann man ohne große Pause durchführen, während man sich nach dem Schwimmen erst einmal abtrocknen und ggf. auch umziehen muss, bevor man sich aufs Rad schwingt.

Da es außerdem wichtig ist, den Körper daran zu gewöhnen über einen langen Zeitraum Energie für die Muskeln zur Verfügung zu stellen, könnt ihr die Disziplinen auch mal in der falschen Reihenfolge trainieren. Ich habe beispielsweise erst eine Stunde Spinning gemacht und bin danach Schwimmen gegangen.

Wen mein Blogpost über das Spinning-Training interessiert, ihr findet ihn hier.

Ich habe das Kopplungstraining bisher allerdings hauptsächlich für den Übergang vom Radfahren zum Laufen verwendet. Dies könnt ihr sowohl draußen als auch im Fitnessstudio gut durchführen. Achtet darauf, dass ihr euch beim Training nicht völlig verausgabt, aber dennoch an eure Grenzen geht. Es macht keinen Sinn die volle Wettkampfdistanz zu trainieren, besonders nicht, wenn euer Körper noch nicht an die Belastung gewöhnt ist. Fangt erst einmal langsam an und fahrt beispielsweise 15 km Fahrrad in einem schnelleren Tempo und hängt danach 3 km Laufen ran.

Ihr werdet merken, dass schon diese 3 km Laufen eurem Körper ganz schön zusetzen. Besonders am Anfang werdet ihr wahrscheinlich sehr wackelige Beine haben. Daher solltet ihr auf jeden Fall erst langsam anfangen zu traben, sodass die Muskeln sich an die neue Belastung gewöhnen können und ihr Verletzungen vermeidet. Je nachdem, wie ihr euch fühlt, könnt ihr das Tempo dann langsam anziehen.

Diese Trainingseinheit könnt ihr beliebig ausdehnen und mal den Fokus mehr aufs Radfahren oder mehr aufs Laufen legen. Während des Trainings werdet ihr das Ganze wahrscheinlich mehrfach verfluchen und teilweise muss man sich ganz schön motivieren, nicht einfach aufzuhören.

Aber es lohnt sich! Mit der Zeit werdet ihr merken, dass es eurem Körper leichter fällt von einer in die andere Disziplin zu wechseln! Ich persönlich fühle mich nach so langen Ausdauereinheiten immer total frei und lebendig und bin glücklich, dass ich es durchgezogen habe.

Denkt außerdem an den Wettkampf. Wäre es nicht total ärgerlich, wenn ihr währenddessen einen Krampf bekämet und deswegen abbrechen müsstet? Dann wäre euer gesamtes Training umsonst gewesen. Also bleibt motiviert 🙂

Viel Spaß beim Training!

M


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